Personalschulung: HausmeisterInnen (HM)

Wir bieten Ihnen eine Vielzahl von Dienstleistungsmodulen an, aus denen wir gemeinsam eine auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Gesamtleistungen erstellen können.

 

Durch unsere langjährigen Erfahrungen, im Bereich der Leitung/Führung technischer Abteilungen (Wohnungswirtschaft), können wir Sie bei der Schulung Ihrer HausmeisterInnen professionell unterstützen.

 

 

Unterstützung der Bauleitung:

Da sich die HausmeisterInnen in der Regel mehr als einmal pro Woche im Objekt aufhalten, wären auch sie als potenzieller Unterstützer der Bauleitung, im Rahmen ihres im Vertrag festgesetzten Instandhaltungs-/Instandsetzungsanteils, einsetzbar bzw. denkbar.

 

Die Aufgabenfelder können vielseitig sein. U. a. die Kontrolle des Bauzeitenplans, im Hinblick auf den Soll/Ist-Vergleich. Oder die Überprüfung von Fristsetzungen (z. B. ist die Nachbesserung des Fliesenlegers erfolgt). Ihre HausmeisterInnen müssen sich bei Bauvorhaben nicht länger auf Schließdiensttätigkeiten beschränken.

 

Wir stellen gern, gemeinsam mit Ihnen bzw. den HausmeisterInnen, ein Schulungskonzept zusammen, um mögliche Aufgabenfelder zu eruieren und zu vermitteln.

 

Beseitigung von Heizungsstörungen (im geschützten Kundenmodus):

Es gibt eine Vielzahl von möglichen Störungen, die durchaus auch die HausmeisterInnen erkennen und ggf. beheben können. Aufgrund der Komplexität mancher Heizungsanlagen sollten jedoch zuvor festgelegt werden, welche Störungsbereiche (z. B. Korrektur/Anpassung des Anlagendrucks im Primärkreis der statischen Heizung) selbstständig und welche Bereiche in Absprache mit der Wartungsfirma behoben werden können.

 

Des weiteren ist es zu empfehlen den HausmeisterInnen – sofern nicht schon vorhanden – gewisse  Grundkenntnis zu vermitteln, die es erleichtern anlagenspezifische Abhängigkeiten (z. B. schwankende Fließgeräusche, nach veränderter Leistungsabnahme oder Änderung der hydraulischen Systemverhältnisse) als auch die Funktionsweise von Bauteilen (z. B. hydraulische Weiche, 3-Wege-Ventile, etc.) zu verstehen und Störungsmeldung durch MieterInnen besser einzuschätzen.

 

Einer der wesentlichen ökonomischen Vorteile ist jedoch die Möglichkeit – nach erfolgter Schulung - einen umfassenden Instandsetzungsauftrag zu formulieren, der i.d.R. eine vorherige Bestandsaufnahme durch die Wartungs-/Instandsetzungsfirma (was ist defekt, welche Bauteile benötige ich ggf. vom Großhändler, etc.) überflüssig macht. Unnötige An- und Abfahrtskosten können so vermieden werden.

 

Wir ergründen gern gemeinsam mit Ihnen und Ihren HausmeisterInnen möglich Schulungsbereiche, die dem Kenntnisstand und Ansprüchen gerecht werden.

 

 

Durchführung von Spülplänen (Stagnationsleitungen erkennen):

Grundsätzlich sieht es der Gesetzgeber vor, dass Stagnationsleitungen zurückgebaut werden müssen. In vielen Fällen sind die Leitungen jedoch nur temporär (z. B. Leerstand) als Stagnationsleitungen zu bezeichnen. Um die Gefahr eines Legionellenbefalls zu reduzieren, ist es erforderlich Stagnationsleitungen regelmäßig zu spülen bzw. eine Wasserentnahme vorzunehmen. Die HausmeisterInnen sollten in der Lage sein, anhand eines Strangschemas der TW-Leitungen, selbstständig bedarfsbezogene Spülpläne zu entwickeln/überarbeiten und die Spülungen vorzunehmen.

 

Die Thematik rund um die haustechnischen Anlagen zur Trinkwasserförderung hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Es kann daher nicht verkehrt sein, ergänzend zur regelmäßigen Wartung/Kontrolle durch ein Sanitärfachunternehmen, selbst zusätzliche Schutz- und Kontrollmechanismen zu etablieren.

 

Wir unterstützen Sie zudem auch gern bei der Überprüfung ihrer Immobilie auf mögliche Stagnationsleitungen.

 

Rückspülfilter fachgerecht betätigen:

In der Praxis ist es häufig zu beobachten, dass die TW-Rückspülfilter nicht sach- und fachgerecht gespült werden. Es wird zwar eine regelmäßige Wasserentnahme am Filter vorgenommen, doch meist nicht in geänderter Flussrichtung. Im Ergebnis erfolgt keine Reinigung der Filterkartusche.

 

Zudem kommt es in Einzelfällen vor, dass sich Inkrustierungen im Bereich des Ventils absetzen und so einen vollständigen Abschluss der Dichtung verhindern. Übt man nun vermehrten Kraftaufwand aus, um eine vollständige Abdichtung zu erzielen, kann dies zudem den Gewindegang (i.d.R. Kunststoff) so stark beschädigen, dass eine vollständige Abdichtung des Rückspülventils nicht mehr gegeben ist.

 

Wir schulen Ihre HausmeisterInnen gern im richten Umgang mit dem Rückspülfilter.

 

Offene Hebeanlagen fachgerecht reinigen:

Der Pumpensumpf sollte, je nach Belastung und Betriebsstunden, regelmäßig von Feststoffen und Waschmittelresten (z. B. in Waschküchen) befreit werden, um die Funktion und die voraussichtliche Lebensdauer der Anlage zu erhalten. Je nach Anlagentyp sind jedoch Alarmierungseinrichtungen verbaut, die im vermeintlichen Störungsfall meist kostenpflichtige Dienstleistungen mit sich führen.

 

Gern erstellen wir gemeinsam mit Ihnen einen Reinigungs- und Inspektionsplan, der sich als Ergänzung zum Wartungstermin ihres Sanitärfachlieferanten versteht.

 

Abnahmen/Übergaben (WE):

Ihre HausmeisterInnen können bereits im Rahmen der Vorbegehungen wichtige Funktionen, wie etwa die Überprüfung der vertraglich vereinbarten Beschaffenheiten bei Wohnungsabnahmen/-übergaben, übernehmen.

 

Nicht unerheblich ist die Möglichkeit bereits im Rahmen der Vorbegehungen einen SOLL/IST-Vergleich durchzuführen. Z. B. welche Mängel wurden bereits bei Einzug vermerkt und müssen somit nicht vom gegenwärtigen Mieter behoben werden. Welche Mängel (z. B. gerissenes Türblatt) sind hinzugekommen und werden, aller Voraussicht nach, in Eigenleistung der MieterIn nicht zufriedenstellend Instand gesetzt.

 

Wir unterstützen Sie gern bei der Wissenvermittlung und Erstellung von Prüfungsroutinen zur Einbindung ihrer HausmeisterInnen.

 

Türschließer fachgerecht einstellen:

Wer kennt nicht das leidige Thema mit der Dämpfungseinstellung, an der Haustüranlage. Im Frühjahr unterdämpft (Türblatt schlägt in die Zarge), im Winter überdämpft (Schlossfalle fährt nicht in das Schließblech). Wie die Türschließer zu justieren sind ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich und abhängig von der Viskosität der verwendeten Öle. Die Auswahl des passenden Werkzeugs spielt zudem eine Rolle im Hinblick auf die Lebensdauer der Justagemöglichkeit.

 

Auf Wunsch können wir, gemäß der Herstellerangaben, Ihre HausmeisterInnen vor Ort mit den Besonderheiten ihrer Türschließeinrichtungen vertraut machen.

 

Heizung/Sanitär:

Gern vermitteln wir Ihren HausmeisterInnen einen objektbezogenen Handlungsspielraum, im Hinblick auf die Bedienung, Inspektion und Fehleranalyse an Bau- bzw. Anlagenteilen aus dem Bereich der Heizungs- und Sanitärinstallation.

 

Elektro:

< wie zuvor, bezogen auf die Elektroinstallationen >

 

Maler (Trockenbau):

Kleine Ausbesserungsarbeiten können in der Regel auch von Ihren HausmeisterInnen übernommen werden. Um ein annehmbares bzw. gutes Ergebnis zu erzielen, ist es von wesentlicher Bedeutung den zu bearbeitenden Farbaufbau sowie Untergrund richtig bewerten zu können. Welcher Schichtaufbau wurde gewählt? Kreidet die Farbe? Ist der Untergrund tragfähig? Muss die Saugfähigkeit ggf. egalisiert werden?

 

Gern vermitteln wir Ihren HausmeisterInnen bzgl. der Auswahl systemgerechter Materialien sowie der Prüfung des Untergrunds die erforderlichen Grundkenntnisse.

 

Metallbau:

In diesem Zusammenhang geht es um die Vermittlung Grundkenntnisse bzgl. Bewertung und Instandsetzung von leichten Korrosionsschäden, als Ergänzung zum Thema Malerarbeiten.

 

Darüber hinaus können wir Ihren HausmeisterInnen auch Grundkenntnisse in den Bereichen Pflege, Inspektion und Justage von Tür- und Toranlagen vermitteln, die sich jedoch nur als Ergänzung zur Wartung und Inspektion des Fachunternehmer (z. B. kraftbetätigte Tür- und Toranlagen) verstehen.

 

 

Gern stellen wir Ihnen die möglichen Betätigungs- und Schulungsfelder in einem persönlichen Gespräch vor.

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